Preisverleihung steht an - Laupheimer Musikschule zeigt „beispielhaftes Engagement gegen Ausgrenzung”

MdB und MdL

Auf dem Bild zu sehen: MdB Martin Gerster überbrachte Musikschulleiter Richard Brenner schon im vergangenen Mai die Nachricht von der Auszeichnung mit dem Otto-Wels-Kulturpreis der SPD-Bundestagsfraktion für das Projekt Brundibár.

 

Als „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ wird auf Vorschlag des Biberacher SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Gerster die Musikschule Gregorianum Laupheim ausgezeichnet. Mit dem Projekt „Brundibár“ erhält sie am Dienstag, 18. November, in der Münchner Staatskanzlei 4000 Euro Preisgeld als eine von acht Ausgezeichneten. MdB Martin Gerster und Laupheims Bürgermeister Rainer Kapellen werden dabei sein, wenn Laupheims stellvertretende Musikschulleiterin Dorothea Werner den Preis von der bayerischen Sozialministerin Emilia Müller, MdL, und Ministerpräsidentengattin Karin Seehofer entgegennimmt. Der Film „Wiedersehen mit Brundibár“ wurde bei den diesjährigen Biberacher Filmfestspielen als beste Dokumentation ausgezeichnet. Regisseur Douglas Wolfsperger dokumentiert darin die Arbeit der Musikschule Laupheim, die mit ihrem Projekt in die Geschichte des Ghettos Theresienstadt eintaucht - und die einzige noch lebende Mitspielerin von damals trifft.

Mit der Inszenierung der Oper „Brundibár“ zeige die Musikschule Laupheim auf eindrucksvolle Art, wie gerade mit Kindern der Umgang mit dem Erbe der NS-Zeit gelingen
könne, sagte Gerster: „Durch Vermittlung von Werten wie Freundschaft und Gemeinschaft wird die lindernde Wirkung der Musik in plastischer Weise für junge Menschen greifbar gemacht.“
Die Musikschule Laupheim habe somit einen großen Beitrag zur Sensibilisierung der jungen Generation für die Thematik geleistet und ein wertvolles und beispielhaftes Engagement
gegen Ausgrenzung und Unterdrückung gezeigt. „Die Oper Brundibár ist ein Phänomen und deshalb freue ich mich über die Entscheidung der Jury“ sagt MdB Gerster.
Nach dem Otto-Wels-Kulturpreis der SPD-Bundestagsfraktion im Mai ist das jetzt die zweite Auszeichnung auf Initiative von Gerster. Vergeben wird der jetzige Preis jedes Jahr vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz“ (BfDT). Mit der öffentlichen Preisverleihung würdigt das BfDT ehrenamtliches Engagement im Bereich seiner Kernaufgabe das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt zu sammeln, zu bündeln, zu vernetzen und ihm eine größere Resonanz in der Öffentlichkeit zu verschaffen. Das BfDT ist damit nach seiner Aufgabenstellung zentraler Ansprechpartner und Impulsgeber der Zivilgesellschaft in allen Feldern der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung.